Nikon D90, 10mm, ISO 1.250, 1/30 sec
Überzeugend in Leistung und Preis!
Tamrons Arbeit hat sich gelohnt! Das neue Ultra-Weitwinkelzoom 10-24mm holt als Nachfolger des bisherigen 11-18mm Zooms das Maximum an Leistung in diesem Bereich heraus. Nur speziell konstruierte und lichstärkere Festbrennweiten vermögen eine noch höhere Leistung zu bringen. So bietet das neue Tamron viel mehr als einen Kompromiss zwischen absoluter Performance auf der einen und der Variabilität eines Zooms auf der anderen Seite. Hochwertig verarbeitet, leicht und kompakt ist es obendrein - ideal nicht nur für Amateure, sondern auch für Profis, die mit nur einem einzigen Objektiv den gesamten Weitwinkelbereich abdecken wollen. Und der Preis dafür ist unschlagbar: Ab 379 Euro ist das Multitalent im Internet zu haben!
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SP AF10-24mm F/3.5-4.5 Di II LD Aspherical [IF]
So heißt das neue Tamron mit vollem Namen. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen ... So imponierend wie der Name ist dann auch der erste Blick durch das aufgeschraubte Objektiv. 10mm Anfangsbrennweite - das ist schon ein Wort. Das kompakte Tamron deckt für Kameras mit APS-C Sensoren einen Bildwinkel ab, der äquivalent zu einem Brennweitenbereich von 16-37mm gerechnet auf 35mm Film ist. Damit ist man mit einem einzigen Objektiv für alle "weitwinkeligen" Aufgaben bestens ausgerüstet.
Das neue Objektiv der SP Super Performance Klasse ist die Weiterentwicklung des bekannten Tamron 11-18mm F4.5-5.6 und wartet mit höherer Leistung und besseren Spezifikationen auf. Das neue AF 10-24mm wurde ausschließlich für digitale Spiegelreflexkameras mit Bildsensoren nicht größer als 16x24mm konstruiert. Dank der Naheinstellungsgrenze von nur 24 cm kann der Fotograf in allen Brennweiten dem Motiv regelrecht auf die Pelle rücken.
Durch Tamrons Di-Technologie werden Aberrationen weitgehend vermieden. Speziell die neue Vergütungstechnologie, bei der auch verkittete Flächen vergütet werden, trägt zu brillanten und scharfen Bildern bis zum Rand bei, wobei die Auflösung durch Abblenden noch weiter verbessert werden kann.
Aber auch andere Materialien wie LD- (Low Dispersion) Gläser und asphärische Elemente tragen zu einer weitgehenden Korrektur von Abbildungsfehlern bei. Das optische Design wurde auf die Charakteristik digitaler SLR-Kameras ausgelegt und liefert höchste Leistung. Spezielle Glasmaterialien sorgen für optimale Bild-Performance. Das neue Zoom nutzt zwei LD-Gläser, um die axiale und laterale chromatische Aberration zu beheben, die ein Haupthemmnis zum Erreichen optimaler Bildqualität ist. In der Tat sind Farbsäume an den Kanten nicht nennenswert.
Zusätzlich wurden außerdem ein aus Glas gepresstes asphärisches Element und drei hybrid-asphärische Elemente zur Eliminierung des Koma und der Verzeichnung eingesetzt. Da bei digitalen Kameras die Vignettierung, durch die Geometrie des Bildsensors, höher ist als bei analogen Kleinbildkameras, wurden die Einfallswinkel der Lichtstrahlen, über den gesamten Brennweitenbereich, in einem bestimmten Rahmen gehalten. Dadurch wird eine gleichmäßige Ausleuchtung des gesamten Bildfeldes erreicht. Der Lichtabfall zum Rand hin wurde minimiert, so dass eine weitgehend gleich bleibende Bildqualität erreicht werden konnte. Da digitale Sensoren eine hohe Auflösung benötigen, damit auch feinste Strukturen auf dem Bild sichtbar werden, wurden hier höchste Anstrengungen unternommen diese auch zu erreichen.
Der Bildkontrast ist ebenfalls sehr hoch und ein Ausgleich der Bildfeldwölbung wurde ebenfalls vorgenommen. Das Resultat sind scharfe und kontrastreiche Bilder bei allen Brennweiten. Reflexionen und Geisterbilder gehören zu den störendsten Effekten in der digitalen Spiegelreflexfotografie. Tamron tritt diesem Problem mit einer Reihe von Maßnahmen entgegen. Dazu gehört die Vergütung der Innenflächen (d.h. die Mehrschichtvergütung der verkitteten Oberflächen zusammengesetzter Elemente) und eine neue Technik zur Mehrschichtvergütung auf den normalen Elementen, um die Reflexionen zu minimieren, die dann auftreten, wenn das Licht durch das Frontelement eintritt und um störende Effekte, die von den Sensoren selbst eingebracht werden, zu verringern.
Das neue Zoom hat einen größeren Zoombereich und eine verbesserte Lichtstärke gegenüber dem vorhandenen 11-18mm und liefert eine verbesserte Bildqualität. Trotzdem ist das Design leicht und kompakt. Der Filterdurchmesser von 77mm konnte beibehalten werden. Eine serienmäßige und innen mattierte tulpenförmige Streulichtblende vermindert Reflexionen und schirmt unerwünschten Lichteinfall außerhalb des rechteckigen Bildfelds optimal ab. Ein zusätzliches goldfarbenes Band zwischen Fokussier- und Zoomring stellt die Di-II Objektive sichtbar heraus und unterstreicht deren hochwertige Verarbeitung. Die Struktur der Gummibeschichtung auf den Zoom- und Fokussierringen wurde ebenfalls verbessert, um das Objektiv im Design an die Digitalkameras anzupassen und die Handhabung zu verbessern.
Fazit:
Alles in allem kann dem Tamron eine ausgezeichnete Qualität zu einem Superpreis bescheinigt werden. Wer einmal dieses Ultra-Weitwinkel ausprobiert hat, der wird es auch bei kürzeren Fotoausflügen oder bei schmaler Ausrüstung im Reportage-Einsatz dabei haben. Zu breit das Einsatzgebiet, zu verlockend die kreativen Möglichkeiten, zu gut die Bildergebnisse, als dass man das Tamron 10-24mm zu Hause liegen lässt!
-mjm-
Technische Daten:
SP AF10-24mm F/3.5-4.5 Di II LD Aspherical [IF]
Gruppen - Elemente 9 - 12
Bildwinkel 108-60
Bauweise Drehzoom
Anzahl Blendenlamellen 7
Kleinste Blende 22
Kürzeste Einstellentfernung 24 mm
Max. Abbildungsmaßstab 1:5,1
Filtergröße [mm] 77
Gewicht [g] 406
Größter Durchmesser x Baulänge [mm] 83,2 x 86,5
Chipgrösse APS-C
Lichtstärke 3,5-4,5
Brennweite [mm] 10-24
Bildwinkel ab 106 Grad
Sonnenblende Ja
Canon AF Ja
Sony/Minolta AF Ja
Nikon AF (für die D40/D40X verwendbar) Ja
Pentax AF Ja
(Werte für Nikon-Anschluss)
Preis: ab 379 Euro im Internet
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